Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

für morgen werden außergewöhnlich hohe Temperaturen vorhergesagt. Auch wenn unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Lehrkräfte in den vergangenen Tagen bereits viel Engagement und Durchhaltevermögen gezeigt haben, möchten wir angesichts der prognostizierten Wetterlage verantwortungsvoll handeln.

Der Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Schülerinnen und Schüler hat für uns Vorrang. Aus diesem Grund haben wir entschieden, den Unterricht morgen für alle Klassen und Jahrgangsstufen nach der 6. Unterrichtsstunde zu beenden.

Für den weiteren Ablauf gelten folgende Regelungen:

Uns ist bewusst, dass eine kurzfristige Änderung des Unterrichtsablaufs für manche Familien organisatorische Herausforderungen mit sich bringen kann. Selbstverständlich lassen wir Sie damit nicht allein:

Sollten Sie für Ihr Kind eine Betreuung bis zum regulären Schulende benötigen, bitten wir um eine kurze Mitteilung an unser Sekretariat. Wir werden eine verlässliche Betreuung sicherstellen. In diesem Fall sollte Ihr Kind um 15:45 Uhr von Ihnen in der Schule abgeholt werden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Die vergangenen Tage haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Handeln in unserer Schulgemeinschaft sind. Wir hoffen, dass alle Schülerinnen und Schüler die zusätzliche Zeit nutzen können, um der Hitze möglichst gut zu begegnen, ausreichend zu trinken und etwas Abkühlung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Friedrich
Schulleiter

Gymnasium Eringerfeld
Gemeinsam. Leben. Lernen.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir haben soeben erfahren, dass die Reparaturarbeiten am Bus der Buslinie 1 noch immer nicht abgeschlossen sind, daher kann diese Tour auch morgen (Dienstag, 23. Juni 26) weder morgens noch nach Schulschluss gefahren werden. Für die Schülerinnen und Schüler, für die als Haltestelle „GESEKE BAHNHOF“ im System hinterlegt ist, kann ein Kleinbus eingesetzt werden, der die SchülerInnen zum Bahnhof nach Geseke bringt. Alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen leider auf andere Möglichkeiten zurückgreifen: Wenn sich die Möglichkeit bietet, dass Sie die Kinder bringen und holen, würden wir uns sehr freuen! Wichtig für Klausurschreiber: Beim Verpassen einer Klausur ist eine vorherige Information des Sekretariats trotzdem zwingend erforderlich!

Folgende Haltestellen sind vom Busausfall betroffen:

– alle Haltestellen Salzkotten

– alle Haltestellen Verne

– Geseke B1

– Geseke Blumen Beinert

– Geseke Lidl

– Geseke Wietheimer Weg

– Störmede Aloysiusheim

– Störmede Schluitskamp

– Langeneicke zur Schmiede

Wir möchten uns für diese Situation entschuldigen und bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Gymnasium Eringerfeld: Im Biologieunterricht der Einführungsphase stand die Untersuchung von Einzellern und primitiven Vielzellern im Mittelpunkt. Dank eines von Frau Hempel bereitgestellten Heuaufgusses sowie Wasserproben aus dem Aquarium und dem Gartenteich von Herrn Schwerdt konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lebensräume miteinander vergleichen.
Unter dem Mikroskop wurden zahlreiche Mikroorganismen entdeckt, darunter Pantoffeltierchen, Amöben, Muschelkrebse und Kugelalgen. Besonders faszinierend war die Beobachtung einer wenigzelligen Kugelalge, die möglicherweise der Gattung Pandorina oder Eudorina angehört. Diese Organismen gelten als evolutionsbiologisch besonders interessant, da sie Merkmale aufweisen, die zwischen Einzellern und echten Vielzellern stehen.
Spannende Einblicke boten auch die Wechselwirkungen innerhalb dieser Mikrowelten. So konnten bewegliche Kugelalgen beobachtet werden, die von größeren Organismen – vermutlich Amöben – aufgenommen und gefressen wurden. Die Untersuchungen ermöglichten den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen Einblick in die Vielfalt des mikroskopisch kleinen Lebens und in grundlegende Zusammenhänge der Evolution.

(Das Bild zeigt, wie zahlreiche mehr oder weniger kugelförmige Algen unter dem Mikroskop herumwuseln. Ein größerer Organismus hat zudem mehrere der Algen gefressen).

Zwischen Kabeln, Kameras, Experimenten und jeder Menge neugieriger Fragen wird derzeit am Gymnasium Eringerfeld intensiv am Projekt „Stratoflight“ gearbeitet. Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 9 bereiten gemeinsam den Start einer Sonde vor, die mit einem Wetterballon bis in die Stratosphäre aufsteigen soll – deutlich höher als Verkehrsflugzeuge fliegen.

Dabei übernimmt jede Gruppe eigene Aufgaben: Einige tüfteln an Experimenten, andere gestalten Plakate und Filme oder versuchen herauszufinden, wie der GPS-Tracker richtig bedient wird. Auch die Kamera wurde bereits getestet. Besonders spannend finden viele die Vorstellung, die Schule vielleicht bald aus der Perspektive „von ganz oben“ sehen zu können.

Ein Experiment soll sogar Radioaktivität in großer Höhe sichtbar machen. Dafür beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entwicklung von Filmen – ganz wie früher im Fotolabor. Ein weiteres Experiment soll untersuchen, ob Leben in dieser extremen Höhe möglich wäre. Hier wird allerdings noch diskutiert und geplant, denn die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten.

Besonders schön ist die Zusammenarbeit zwischen den Jahrgangsstufen: Die älteren Schülerinnen und Schüler unterstützen die Fünftklässler geduldig und selbstverständlich. Gleichzeitig wächst bei allen die Verantwortung für das teure und empfindliche Equipment. Aus Lehrersicht macht es großen Spaß zu beobachten, mit wie viel Konzentration, Kreativität und Ernsthaftigkeit sich die Gruppen in ihre Aufgaben vertiefen. Besonders gespannt können wir auf die Geschichte einer Fünftklässlerin sein, die das ganze Projekt aus Sicht des Wetterballons beschreiben will.

Der genaue Starttermin wird noch bekannt gegeben. Nach dem Start wird ein Bergungsteam die Sonde suchen und einsammeln. Erst dann beginnt der vielleicht spannendste Teil: die Auswertung der Experimente und der Blick auf die Filmaufnahmen aus der Stratosphäre. Spätestens beim Schulfest hoffen wir, von einer erfolgreichen Mission berichten und die Ergebnisse präsentieren zu können.

Und natürlich wird es vorher noch ein Tippspiel geben: Wie hoch wird die Sonde fliegen? Und wo wird sie am Ende landen?

Ein herzlicher Dank geht an den Förderverein, der das Projekt unterstützt und diese besondere Erfahrung möglich macht.

Die Klasse 7a des Gymnasiums Eringerfeld besuchte im Rahmen der Berufsorientierung das Schülerlabor der Hochschule Hamm-Lippstadt und durfte dort selbst praktisch arbeiten.

Die Schülerinnen und Schüler mikroskopierten Zellen aus der eigenen Mundschleimhaut und isolierten anschließend sogar ihre eigene DNA. Dabei war konzentriertes Arbeiten gefragt, denn bei den Experimenten musste mit verschiedenen Chemikalien gearbeitet und die Versuchsanleitung genau beachtet werden. In einem zweiten Teil beschäftigte sich die Klasse mit der Auftrennung von Farbstoffen.

Besonders schön war zu sehen, wie interessiert viele Schülerinnen und Schüler an den Studiengängen der Hochschule waren und wie offen und engagiert sie sich auf den Tag eingelassen haben.

Dank der tollen Begleitung durch die Hochschule und der Unterstützung des Trägervereins, der den Bus zur Verfügung stellte, wurde der Ausflug zu einem rundum gelungenen Tag.

Neue Ideen und spannende Gespräche beim Forum zum Deutschen Schulpreis

Nachdem das Gymnasium Eringerfeld im vergangenen Jahr für den Deutschen Schulpreis empfohlen worden war, entstand daraus eine ausführliche Bewerbung, mit der wir unsere Arbeit und unsere pädagogischen Konzepte vorgestellt hatten und in die engere Auswahl zur Preisträgerschule kamen.

Im Mai wurden wir zum zweitägigen Forum des Deutschen Schulpreises nach Stuttgart eingeladen. Dort kamen Schulen aus ganz Deutschland zusammen, um sich zwei Tage lang fortzubilden, auszutauschen und gemeinsam an Fragen der Schulentwicklung zu arbeiten. Dabei ging es unter anderem um Unterrichtsentwicklung, Beteiligung von Schülerinnen und Schülern sowie darum, wie Schule Lernen und Zusammenleben gut gestalten kann.

Besonders schön war für uns zu erleben, dass viele andere Schulen großes Interesse an unseren Ideen und Konzepten gezeigt haben. Einige äußerten sogar den Wunsch, mit uns weiter im Austausch zu bleiben oder Eringerfeld einmal selbst zu besuchen.

Getagt wurde im beeindruckenden Umfeld der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart, die gemeinsam mit der Heidehof-Stiftung zu den Trägern des Deutschen Schulpreises gehört. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren besonders im Bereich Bildung und unterstützt Schulen dabei, neue Ideen weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen.

Auch das Gymnasium Eringerfeld wird auf diesem Weg weiter begleitet. Besonders freuen wir uns darüber, dass uns neben der allgemeinen Begleitung zusätzlich eine vertiefende Beratung der Heidehof Stiftung angeboten wurde, weil unser Konzept auf besonderes Interesse gestoßen ist.

Die vielen Eindrücke und Ideen aus Stuttgart werden nun in der Steuergruppe ausgewertet und sollen Schritt für Schritt in die weitere Schulentwicklung einfließen.

Gymnasium Eringerfeld: Einige Schülerinnen und Schüler der 7a waren zunächst nicht ganz so begeistert von einem Tag in der Natur und hätten lieber aufs Handy geschaut, als seltene Insekten zu suchen. Zum Glück kam es anders: Gemeinsam mit Herrn Nierling vom ABU wurde der Naturerlebnistag überraschend schnell zu einer Mischung aus Forscherexpedition, Wettkampf und Schatzsuche.
Schon die ersten Staffelläufe sorgten für viel Bewegung – und ganz nebenbei lernten die Schülerinnen und Schüler, dass die Natur nicht immer fair ist. Manche „Tierarten“ im Spiel waren eindeutig im Vorteil, andere eher benachteiligt oder sogar vom Aussterben bedroht.
Rund um den Sportplatz wurde anschließend beobachtet, gesammelt und bestimmt: Schwalben und Mauersegler an den Eringerfelder Häusern, Wanzen, der Gerippte Totenfreund und viele Pflanzen – besonders die hübsche Akelei hatte schnell ihre Fans gefunden. Herrn Nierling entging dabei als erfahrenem Naturbeobachter kaum etwas. Mit Keschern, Becherlupen, spannenden Materialien und einer guten Portion Wettbewerb gelang es ihm, die Klasse zu motivieren.
Besonders angenehm war die Stimmung in der Klasse: Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten gut zusammen, probierten alles offen aus und begegneten sich freundlich und hilfsbereit. So wurde aus dem Naturerlebnistag nicht nur ein spannender, sondern auch ein richtig schöner gemeinsamer Tag, der zeigte, dass Lernen auch außerhalb der Schule funktioniert.
Bei bestem Wetter wurde die restliche FreiDay-Zeit natürlich auch noch zum Spielen genutzt. Ein Tag mit viel Bewegung, guter Stimmung und der Erkenntnis: Draußen gibt es manchmal doch Spannenderes als ein Display.