„Was bringt uns Mathe – und was hat sie mit dem Sturz der Tacoma Brücke zu tun ?“

Heute hatten wir als Schüler des Gymnasiums Eringerfeld die Freude, Professor Wenz von der Hochschule Hamm-Lippstadt bei uns willkommen zu heißen. Gleich zu Beginn startete der Vortrag mit einer spannenden Frage: „Was hat Mathe mit unserem Alltag zu tun?“ Diese Frage mag sich zunächst klischeehaft anhören, doch durch die Einblicke in das Ingenieurwesen und die Mechatronik wurde die Antwortsuche sofort spannender.

Plötzlich wurde die magische Welt der Technik um uns herum viel verständlicher. Zuerst ging es um den Spurhalteassistenten in heutigen Autos. Dabei waren viele Schülerinnen und Schüler erstaunt zu erfahren, dass sogar die vertraute pq-Formel jeden Tag dazu beitragen kann, unsere Autos vor Kollisionen zu schützen. Herr Wenz zeigte uns, wie der Spurhalteassistent durch die Abbildung von Kurven und Berechnungen im Millisekundenbereich dabei hilft, die richtige Fahrbahn einzuhalten. „Das ist im Grunde dasselbe wie die Schnittpunktberechnung ab der 7. Klasse“, fügte er hinzu.

Bevor die Spannung nachließ, brachte der enthusiastische Professor direkt ein weiteres Beispiel ein. Dieses Mal ging es um die Modellierung von Brücken mithilfe rechtwinkliger Dreiecke. Dazu erklärte Professor Wenz, dass der maximale Druck, den Brücken aushalten können, mit Vektoren berechnet werden kann, die einigen von uns bereits bekannt waren. „Auf ähnliche Weise können auch Autounfälle simuliert werden“ ‚, ergänzte er. Dadurch können Autofirmen bei der Entwicklung unfallsicherer Fahrzeuge Kosten sparen. Während Autofirmen also durch Simulation auf Basis mathematischer Modelle sehr hohe Kosten einsparen können, war das beim Budget von G. Washington leider nicht der Fall. Denn die amerikanischen Ingenieure konnten im Jahr 1940 noch nicht mit den heutigen mathematischen und technischen Methoden die Einwirkung von Seitenwind genau berechnen oder modellieren. So kam es 1940 zum dramatischen Einsturz der Tacoma Bridge. Wir Schülerinnen und Schüler durften dieses Ereignis nach knapp 86 Jahren in einem von Herrn Wenz abgespielten Video miterleben. Glücklicherweise war bei dem Vorfall kein Mensch ums Leben gekommen – nur ein Hund, der das Auto nicht verlassen wollte.

Insgesamt war der Vortrag sehr spannend und zeigte deutlich, dass Mathematik nicht nur ein Schulfach ist, sondern in vielen Bereichen unseres Alltags und der Technik eine wichtige Rolle spielt. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Wenz für die spannende und informative Kurzreise in die Welt der Mathematik und würden uns freuen, ihn jederzeit wieder an unserem Gymnasium Eringerfeld willkommen heißen zu dürfen.

Text: Mahmud Said Oguz , Schüler der Q1, 25.06.2026

Bilder: Ahmed Kilicaslan, Schüler der EF

Die Klassen 5a und 6a des Gymnasiums Eringerfeld verbrachten gemeinsam mit ihren Lehrkräften Herrn Rehberg, Frau Osterholz, Frau Kottmeyr und Herrn Schwerdt einige erlebnisreiche Tage an der Wewelsburg. Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler in der Jugendherberge Wewelsburg, die einen idealen Ausgangspunkt für die zahlreichen Aktivitäten bot.
Während des Aufenthalts erwartete die Klassen ein abwechslungsreiches und pädagogisch wertvolles Programm. Im Burghof der Wewelsburg konnten die Schülerinnen und Schüler beim Stockbrotbacken Gemeinschaft erleben und den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen. Ergänzt wurde das Programm durch verschiedene sportliche Aktivitäten, bei denen Teamgeist und Bewegung im Vordergrund standen.
Ein weiterer Höhepunkt war eine Denkmalrallye im Ort Wewelsburg. Dabei erkundeten die Schülerinnen und Schüler selbstständig historische und kulturelle Besonderheiten der Umgebung. Darüber hinaus nahmen die Klassen an verschiedenen Museumsbausteinen teil. Besonders beliebt waren die archäologische Schnitzeljagd sowie das Angebot „Leben auf der Burg“, das spannende Einblicke in den Alltag vergangener Jahrhunderte vermittelte.
Für Naturinteressierte bot die Nachtwanderung einen besonderen Höhepunkt. Im Rahmen einer biologischen Exkursion konnten zahlreiche Tiere beobachtet werden. Neben verschiedenen Insektenarten wurden auch interessante Schnecken wie die Weinbergschnecke entdeckt und bestimmt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei einen Einblick in die heimische Tierwelt und konnten die Natur einmal aus einer ungewohnten Perspektive erleben.


#Gemeinsam. Leben. Lernen.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

für morgen werden außergewöhnlich hohe Temperaturen vorhergesagt. Auch wenn unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Lehrkräfte in den vergangenen Tagen bereits viel Engagement und Durchhaltevermögen gezeigt haben, möchten wir angesichts der prognostizierten Wetterlage verantwortungsvoll handeln.

Der Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Schülerinnen und Schüler hat für uns Vorrang. Aus diesem Grund haben wir entschieden, den Unterricht morgen für alle Klassen und Jahrgangsstufen nach der 6. Unterrichtsstunde zu beenden.

Für den weiteren Ablauf gelten folgende Regelungen:

Uns ist bewusst, dass eine kurzfristige Änderung des Unterrichtsablaufs für manche Familien organisatorische Herausforderungen mit sich bringen kann. Selbstverständlich lassen wir Sie damit nicht allein:

Sollten Sie für Ihr Kind eine Betreuung bis zum regulären Schulende benötigen, bitten wir um eine kurze Mitteilung an unser Sekretariat. Wir werden eine verlässliche Betreuung sicherstellen. In diesem Fall sollte Ihr Kind um 15:45 Uhr von Ihnen in der Schule abgeholt werden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Die vergangenen Tage haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Handeln in unserer Schulgemeinschaft sind. Wir hoffen, dass alle Schülerinnen und Schüler die zusätzliche Zeit nutzen können, um der Hitze möglichst gut zu begegnen, ausreichend zu trinken und etwas Abkühlung zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Friedrich
Schulleiter

Gymnasium Eringerfeld
Gemeinsam. Leben. Lernen.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir haben soeben erfahren, dass die Reparaturarbeiten am Bus der Buslinie 1 noch immer nicht abgeschlossen sind, daher kann diese Tour auch morgen (Dienstag, 23. Juni 26) weder morgens noch nach Schulschluss gefahren werden. Für die Schülerinnen und Schüler, für die als Haltestelle „GESEKE BAHNHOF“ im System hinterlegt ist, kann ein Kleinbus eingesetzt werden, der die SchülerInnen zum Bahnhof nach Geseke bringt. Alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen leider auf andere Möglichkeiten zurückgreifen: Wenn sich die Möglichkeit bietet, dass Sie die Kinder bringen und holen, würden wir uns sehr freuen! Wichtig für Klausurschreiber: Beim Verpassen einer Klausur ist eine vorherige Information des Sekretariats trotzdem zwingend erforderlich!

Folgende Haltestellen sind vom Busausfall betroffen:

– alle Haltestellen Salzkotten

– alle Haltestellen Verne

– Geseke B1

– Geseke Blumen Beinert

– Geseke Lidl

– Geseke Wietheimer Weg

– Störmede Aloysiusheim

– Störmede Schluitskamp

– Langeneicke zur Schmiede

Wir möchten uns für diese Situation entschuldigen und bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Die Schulen in NRW haben am Montagvormittag um 11:15 Uhr eine Gedenkminute für den getöteten französischen Lehrer Samuel Paty eingelegt. Dazu hatte die Schulministerin Gebauer aufgefordert.

Über die Schulsprechanlage der beiden Schulen hat die Realschulsekretärin eine kurze Rede vorgetragen und anschließend zur Schweigeminute eingeladen.


Die Rede:

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich bitte kurz um Ihre Aufmerksamkeit.

am 16. Oktober wurde der Geschichtslehrer Samuel  Paty in Frankreich ermordet. Am Ende dieser Rede möchten wir mit unserer Schweigeminute für die Hinterbliebenen und die Schulgemeinde des Collège Bois d´Aulne bei Paris unser Mitgefühl aussprechen. Wir möchten damit ein wichtiges Signal gegen Gewalt an Lehrerinnen und Lehrern in Frankreich, Deutschland, Europa und weltweit, welche die europäischen Werte von Demokratie, Frieden und Meinungsfreiheit verteidigen, setzen. Wir sind in tiefer, freundschaftlicher Verbundenheit mit unseren schwer getroffenen französischen Kolleginnen und Kollegen und richten unser aufrichtiges Beileid an sie.

Vielfalt an unserer Schulen ist Alltag: Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Geschlechts, mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, mit und ohne Migrationshintergrund, mit individuellen Interessen und Erfahrungen, mit unterschiedlichem religiösem Hintergrund oder sozialem Fundament besuchen unsere Schule und „jeder darf an unserer Schule so sein, wie er ist“. Gegenseitiger Respekt  ist dabei der zentrale Baustein einer vielfältigen Schule. Dies gilt auch für die Gesamtgesellschaft, in der wir leben.

Unsere Schule hat einen hohen Anteil an muslimischen Schülerinnen und Schülern, die in friedlicher Harmonie mit Andersgläubigen und Nichtgläubigen hier in den Eringerfelder Schulen leben.  Einen Menschen das Leben zu nehmen mit der Begründung, dieser habe den Propheten beleidigt, zeigt nur in welcher Bildungsferne und Unkenntnis sich der Täter befand. Die Botschaft des Propheten wurde nicht verstanden. Muhammad selbst ist sein Leben lang allen Beleidigungen und Respektlosigkeiten ihm gegenüber mit Sanftmut, Vergebung und Barmherzigkeit begegnet.

Der Mord an einen unschuldigen Lehrer, der Mord an Samual Paty ruft in uns daher eine große Trauer auf.

Die Ermordung eines Menschen kann nichts rechtfertigen! Das sagen wir mir klarer Entschlossenheit.

Anlässlich dieser schmerzlichen Taten verurteilen wir und ohne Einschränkung jegliche Art von Terror und Gewalt. Den Hinterbliebenen und Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus und teilen mit allen, die sich zur Familie der Menschheit zählen, aber allen voran mit der Bevölkerung Frankreichs unsere Trauer.

Nos plus sincères condoléances.

Nun bitte ich Sie sich zu einer Schweigeminute zu erheben.


Danke!



Die Ausschreibung für den Deutschen Schulpreis 2020/21 Spezial findet in veränderter Form mit einem stark vereinfachten Bewerbungsverfahren statt. Erstmals können auch Schülerinnen und Schüler, Eltern, Partner der Schule oder die Schulverwaltung eine Schule für den Preis empfehlen. Damit reagieren die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof-Stiftung auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Gesucht werden zukunftsweisende Konzepte, die Schulen im Umgang mit der Krise entwickelt haben und die das Lernen und Lehren langfristig verändern können. Die Realschule Eringerfeld hat sich mit folgendem Beitrag auf den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial beworben:



Hier finden Sie die Bewerbung zum Herunterladen:

20201014_Bewerbung_Deutscher_Schulpreis_20_21_Realschule_EringerfeldHerunterladen

Unser Schulsprecher hat heute im Namen aller Schülerinnen und Schüler eine bewegende Rede über die Schulsprechanlage zum Weltlehrertag gehalten, um sich bei den Lehrkräften zu bedanken. Im Folgenden gibt es die komplette Rede:

„Heute ist Weltlehrertag.

Ein Tag um Lehrerinnen und Lehrern gebührende Wertschätzung entgegenbringen. Die Pandemie hat schonungslos offengelegt wie anspruchsvoll die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer ist und was Sie damit für uns und die Gesellschaft leisten. Die letzten Monate haben uns alle vor eine ganz große Herausforderung gestellt.

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, Sie haben dazu beigetragen, den Unterricht während dieser Pandemie Tag für Tag aufrecht zu erhalten. Sie haben sich mit den Schulschließungen von dem einen Tag auf den anderen auf digitalen Unterricht stellen müssen. Sie wurden von heute auf morgen vor die Frage gestellt, wie erreiche ich alle Schülerinnen und Schüler, welche Lernmittel sind in dieser Situation die Besten?

Wie funktioniert E-Learning mit Adobe Connect Meeting, mit Zoom oder mit Jitsi? Wie schöpfe ich die Möglichkeiten von dem Online-Klassenbuch WebUnits optimal aus, wie kommuniziere ich mit den Schülerinnen und Schülern?

Es gab kein Patent-Rezept; es gab keine Blaupause für diese Zeit. Sie mussten improvisieren und viele von Ihnen sind in diesen Tagen über sich selbst herausgewachsen. Sie haben aus der Not eine Tugend gemacht.

Sie haben Online-Elternsprechtage organisiert, um die Sorgen der Eltern zu mildern.

Sie haben uns Unterlagen zugesandt, weil Sie daran gedacht haben, dass einige Schülerinnen und Schüler eventuell zu Hause keinen Drucker haben.

Sie haben eine Art Telefonseelsorge durchgeführt, uns und unsere Eltern angerufen, und nachgefragt, ob wir mit der digitalen Welt und den Hausarbeiten zurechtkommen.

Sie haben einen Kunstwettbewerb unter dem Motto „Gemeinsam statt Einsam“ gestartet. In einer Zeit in der der Schulbetrieb eingestellt war, Corona unseren Alltag bestimmte, Freunde treffen, entspannt durch die Stadt schlendern, Eis essen gehen oder Verwandte besuchen, nicht mehr zur Normalität gehörte, haben Sie uns versucht damit ein Stück Mut und Lebensfreude in den Alltag zu bringen. Und das ist Ihnen gelungen.

Sie waren innovativ und haben der Abschlussklasse, für die eine normale Feier nicht möglich war, ein unvergessliches Erinnerungsvideo geschenkt.

Und das ist ein Bruchteil, von dem was Sie geleistet haben.

Und dafür möchten wir Ihnen danken, den die Lage war und ist komplex und fordert uns alle sehr, bis heute.
Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, wir leben immer noch in der Pandemie und haben bis auf weiteres noch keinen normalen Betrieb in den Schulen.

Es ist gut und wichtig, so viel Normalität, wie möglich zu schaffen, aber vieles wird uns gemeinsam gelingen wenn wir mit ein bisschen Disziplin in diese Zeit herangehen. Dazu gehören Abstandhalten, Hygienemaßnahmen einhalten und Masken tragen.

Natürlich ist das anstrengend – aber das macht unsere Schule weiter stark. Wenn es darauf ankommt, halten wir zusammen. Und wenn wir alle unser Bestes geben, dann kann auch dieses Schuljahr gelingen. Wir werden hoffentlich später darauf zurückschauen mit Stolz und Freude es geschafft zu haben.

Herzlichen Dank liebe Lehrerinnen und Lehrer. Die Klassensprecher und Stufensprecher haben eine Kleinigkeit für Sie vorbereitet. Wir danken auch dem Träger, der dies ermöglicht hat.

So liebe Schülerinnen und Schüler, ich bitte Sie jetzt einmal aufzustehen und zu applaudieren. Diesen Applaus haben unsere Lehrinnen und Lehrer, diesen Applaus haben Sie, liebe Lehrerinnen und Lehrer, verdient!

Vielen Dank!“