Förderunterricht

für die Klassen 5 – 10 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik
Die individuelle Förderung an der RSE erfolgt in einem überschaubaren System, das den unterschiedlichen intellektuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler Rechnung trägt. Dabei werden die Lernpotenziale der einzelnen Schülerinnen und Schüler ermittelt und ausgeschöpft:

Im Normalfall erfolgt die Zuweisung einer Schülerin bzw. eines Schülers zum Förderunterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik, wenn in zwei aufeinander folgenden Lernkontrollen (Tests) bzw. in einer Klassenarbeit eine ausreichende oder schlechtere Leistung erzielt wird. Die jeweilige Fachlehrerin bzw. der jeweilige Fachlehrer meldet den Bedarf der Koordinatorin bzw. dem Koordinator wobei gleichzeitig maximal zwei Fächer Berücksichtigung finden können. Sollte ein weiteres Fach betroffen sein, setzt die Koordinatorin bzw. der Koordinator nach Rücksprache mit den zuständigen Fachlehrern die Prioritäten fest.

Der Förderunterricht findet in einer Gruppenstärke von maximal 12 Schülerinnen bzw. Schüler statt.

Die Verweildauer im Förderunterricht endet mit der nachfolgenden Lernkontrolle (Test) bzw. Klassenarbeit. Sollte sich keine Verbesserung zeigen, wird die Schülerin bzw. der Schüler dem Nachhilfeunterricht zugewiesen. Das Prozedere entspricht dem oben genannten Verfahren. Sollte bei der nächsten Lernkontrolle keine Leistungsverbesserung feststellbar sein, verbleibt die Schülerin bzw. der Schüler im Nachhilfeunterricht.

Der Nachhilfeunterricht findet in einer Gruppenstärke von maximal 4 Schülerinnen bzw. Schülern statt.

Ist zum Halbjahr der Leistungsstand einer Schülerin bzw. eines Schülers so, dass sie bzw. er am Ende des Schuljahres nicht versetzt werden kann, wird ein individueller Förderplan durch eine Förderkonferenz (Klassenlehrer und Fachlehrer) erstellt. In gemeinsamer Beratung mit der Schülerin bzw. dem Schüler und den Eltern wird die Umsetzung des Plans besprochen und im Verlauf eines vereinbarten Zeitraums durchgeführt.

Sofern eine Benachrichtigung der Versetzungsgefährdung (sog. „Blauer Brief“) erfolgt, wird das obige Verfahren ebenfalls angewandt, wobei dem nahenden Schuljahresende Rechnung getragen wird.